Von Sowjetfrisuren zu zeitgenössischer Geschlechterpolitik
Ein Interview mit Jekaterina Oertel, Leiterin der Abteilung Make-up und Haardesign, Schauspielerin, Co-Regisseurin und Schnittmeisterin des DAU-Projekts
DOI:
https://doi.org/10.17892/app.2022.00014.291Schlagworte:
Denis Šibanov, Il’ja Chržanovskij, Leningrad, Charkiw, Moskau, DAU, Filmproduktion, historisches Kostüm, Uniform, sowjetische materielle Kultur, Requisiten, Archiv, Sammlung, Rekonstruktion und Verschiebung, Hypertrophierung, GOST (Staatsstandard), Textur, Stoff, Kleidung, Farbe, Silhouette, Image, Schneiderei, Psychologie des Kostüms, Mode, Körpertechniken, Umgebung, DAU-Set, Gefühl, ÄsthetikAbstract
Dieser Artikel ist die Niederschrift eines zweistündigen Interviews mit Jekaterina Oertel, die von 2008 bis 2018 in verschiedenen Schlüsselrollen am DAU-Projekt gearbeitet hat, u.a. als Leiterin des Make-up- und Haardesigns, als Teilnehmerin oder Schauspielerin, als Co-Drehbuchautorin sowie als Cutterin und Co-Regisseurin (mit Il’ja Chržanovskij) von sieben DAU-Filmen und zwei DAU-Serien. Die Fragen zielen darauf ab, Oertels Perspektive zu verschiedenen Aspekten von vier weit gefassten Themen zu eruieren: die Dreharbeiten in Charkiw zwischen 2008 und 2011; den Prozess von Schnitt und Co-Regie der zwischen 2012 und 2018 in London stattfand; die Filme, bei denen Oertel Co-Regie führte, mit besonderem Fokus auf DAU. Katja Tanja; und die Ziele und Ergebnisse des DAU-Projekts als Ganzes.
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